Koriander richtig ernten

Der Koriander ist hierzulande ein sehr beliebtes, vielseitiges und robustes Küchenkräuter, das aber überwiegend für die asiatische und indische Küche sowie Fleisch, Kokossuppen oder einfach Salate Gebrauch findet. Verwendet werdenn dann die Blätter als auch Früchte des Korianders. Der Geschmack ist zwar etwas eigenwillig für so manchen Gaumen, dennoch verleiht er vielen Gerichten ein leicht senfiges Aroma. Gepflanzt wird Koriander zwischen März und April in sonniger, halbschattiger und windgeschützter Lage. Der Boden sollte nährstoffreich und locker sein.Dann kann die Pflanze von 30 bis zu 130 cm hoch werden. Wer es lieber als Heilkraut als Küchenkräuter verwenden will, kann Koriander gegen Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Reizdarm, Schlaflosigkeit und Rheuma einsetzen.

Wann sollte man Koriander am besten ernten?

Im September kann der letzte Blattkoriander geerntet werden, wenn eine späte Aussaat oder ein Rückschnitt vorangegangen ist. Der bessere Zeitpunkt ist aber noch vor diesem Zeitpunkt, nämlich vor der Blüte im Juni an einem späten Vormittag, denn dann ist der Tau abgetrocknet. Nach der Blüte verlieren die Blätter rasch an Aroma, für welches Koriander so bekannt ist. Koriandersamen hingegen sollte man später, kurz vor der kompletten Ausreifung im August bis September. Aber Achtung: Wer noch bis zur Vollreife wartet, findet viele Koriandersamen bereits auf der Erde, denn diese fallen zu diesem Zeitpunkt von selber ab. Nun erntet man taufrisch am frühen Morgen, bevor die Samen an einem trockenen, luftigen und warmen Platz auf beispielsweise Tüchern oder Zeitungen nachreifen. Es können auch Papiertüten oder Stoffbeutel genutzt werden, um die Pflanze in solche zu hüllen und kopfüber an einem geeigneten Ort zu hängen.

So erntet man Koriandersamen

Wann die gelblich-braunen Koriandersamen geerntet werden sollten, wurde im oberen Abschnitt bereits erklärt. Nun geht es um das wie. Im Grunde genommen ist auch das nicht schwer und sollte jedem Hobbygärtner ohne Probleme gelingen. Zuerst werden die ganzen Fruchtstände abgeschnitten und für die Nachreife vorbereitet. Die nun dunkelbraunen Körner können sachte entfernt werden, wenn auch der komplette Trieb „rascheltrocken“ ist.

Die richtige Ernte von Blattkoriander

Ist die Korianderpflanze groß genug, können Blätter davon durchgehend nach Bedarf geerntet werden. Natürlich sollte man der Pflanze etwas Zeit geben, neue Blätter zu bilden, bevor man wieder welche abschneidet. Wenn die Blüte vorbei ist, ist auch die Erntezeit der Korianderblätter zu Ende. Um das etwas hinaus zu zögern, ist das mehrmalige Zuschneiden sehr empfehlenswert. Wenn dann die ersten Blütenstände zu sehen sind, gilt es die übrigen Blätter vollständig zu entfernen.

Tipps zur Lagerung von Koriandersamen- und Blättern

Ein herkömmlicher Küchensieb hilft, die Koriandersamen nach dem Abzupfen von allen unbrauchbaren Pflanzenteilen zu trennen. Danach sollten diese rasch in ein dunkles, luftdichtes Gefäß, am besten Einmachgläser beziehungsweise Drahtbügelgläser abzufüllen. Blätter, die Frisch geerntet wurden, sind ein paar Tage haltbar, wenn man diese in einem Behälter mit Wasser im Kühlschrank aufbewahrt. Darüber hinaus ist es möglich, die Blätter klein zu hacken und ganz einfach einzufrieren. So ist Koriander bis zu einem Jahr haltbar. Bis zu sechs Monate sind getrocknete Korianderblätter haltbar. Dazu hängt man diese ganz simpel für zwei Wochen zum Trocknen auf. Auch das Einlegen in Öl kann die Haltbarkeit verlängern. Hierzu legt man ganze oder zerkleinerte Blätter in einen Behälter, der sich luftdicht verschließen lässt und bedeckt gießt Olivenöl darauf, bis die Blätter ein bis zwei Zentimeter mit Öl überdeckt sind. Koriandersamen sind nach der Trocknungsphase im geeigneten Glas bis zu drei Jahre haltbar.


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